14. Oktober 2009 um 18:12 Uhr
Von Silke Biester
Die Anuga ist so gut wie vorbei. Deshalb trauen wir uns nun, das Thema Bombendrohung noch einmal aufzugreifen. Schließlich wollten wir niemanden beunruhigen.
Glücklicherweise hat es außer Kalorienbomben nichts gegeben, was den Namen verdient. Denn Dank des entschlossenen Einsatzes der Polizei konnte Schlimmeres verhindert werden. Die Beamten waren nicht nur sofort mit Hundertschaften präsent. Sie haben in der Nacht nach der Bombendrohung im Internet alle Messehallen und Stände mit Sprengstoff-Spürhunden durchkämmt. Es zeigte sich, dass es sich zunächst wirklich nur um eine Drohung und nicht um die Ankündigung einer Tat handelte. Anschließend hat die Polizei durch Ihren permanenten Einsatz die gesamte Anuga begleitet. Vor allen Eingängen waren Polizisten postiert. In kleinen Gruppen streiften sie zudem durch die Gänge.

Polizisten streiften durch die Gänge der Anuga
Es ist gut zu wissen, dass derlei Drohungen ernst genommen werden. Und vermutlich hat die Polizei-Präsenz den meisten Besuchern ein Gefühl von Sicherheit gegeben. Und das ist gut so. Denn wenn wir uns von solchen Drohungen verschrecken lassen, dann hätten die Terroristen bereits einen Teil Ihrer Ziele erreicht.
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bombendrohung, koffer, Polizei
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14. Oktober 2009 um 17:33 Uhr
Von Silke Biester

Die nächste Anuga kommt bestimmt: 8.-12. Oktober 2011
Fünf Tage Anuga 2009. Für die Aussteller sogar deutlich mehr, denn die weltgrößte Ernährungsmesse bestimmt schon Monate vorher den Arbeitsalltag für viele. Hat sich der Aufwand gelohnt?
In diesem Jahr sind die Stimmen der Aussteller ausgesprochen positiv (wenn man mal von einigen aufgebrachten Chinesen absieht). Das neue Konzept der Anuga, das dieses Jahr zum zweiten Mal umgesetzt wurde, scheint aufzugehen. Verbessert wurde zudem noch einmal die Verteilung der verschiedenen Nationen auf die themenbezogenen Hallen. Viele Aussteller haben sich darüber gefreut, das ein gemischteres Publikum an Ihren Ständen vorbei kam als früher und somit auch echte Neukontakte zustande kommen konnten.
Natürlich gab es auch Kritik: Weiterlesen »
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Fazit, Innovation, international, Nachhaltigkeit
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14. Oktober 2009 um 17:06 Uhr
Von Marco Kitzmann
Und wo? Klar, drüben auf der Anuga Drinks, in Wurfweite von unserem Blog-Hauptquartier. Von dort stammt diese kleine Cocktail-Show, mit der wir hier so ganz allmählich die Anuga 2009 ausklingen lassen:
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Show, Video
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14. Oktober 2009 um 16:48 Uhr
Von Rebecca Frener

- Chinesische Kindergetränke
Da soll nochmal einer sagen, Chinesen würden nur abgucken. Jedenfalls kann ich mir kaum vorstellen, dass diese Innovation ursprünglich von anderswo stammt.
Dabei ist die Idee gar nicht mal so schlecht: Von diesen schicken Figuren auf übersüßten Kindergetränken werden die Kleinen mit Sicherheit angelockt. Schließlich ist für jeden Geschmack was dabei, von harten Jungs bis zu sensiblen Tierfans. Und natürlich darf auch der Weihnachtsmann nicht fehlen.
Kollektive Quengelei ist also vorprogrammiert – und in vielen Fällen werden die entnervten Eltern am Ende zugreifen.
Wenn nicht vorher der noch entnervtere Händler die gesamte Produktrange entsorgt.
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China, Innovation, Kinder
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14. Oktober 2009 um 16:26 Uhr
Von Sabine Hedewig-Mohr
Eines der Trendthemen auf der Anuga ist Halal. Bereits vor zwei Jahren gab es einzelne Anbieter , die für Muslime geeignete Fleischprodukte ins Sortiment genommen haben. Die Firma Reinert hatte eine kleine Range von Salami und anderen Würsten unter dem Markennamen Thamina auf den Markt gebracht.
Heute über den Erfolg befragt, heißt es bei Reinert: Halal sei immer noch ein Nischensegment. Aber es gebe erste erfolgreiche Listungen. Wobei der Verkauf in den Städten wesentlich erfolgversprechender sei als auf dem Land. Die muslimische Bevölkerung wolle sehr wohl ihre Nahrungsmittel im traditionellen Lebensmittelhandel kaufen. Weiterlesen »
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BVL, Halal, lz-tv, Reinert
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14. Oktober 2009 um 16:01 Uhr
Von Rebecca Frener
Lecker Mädsche oder doch eher armes Würstchen?

Hostess bei der Anuga Dairy
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Armes Würstchen, Lecker Mädsche
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14. Oktober 2009 um 15:53 Uhr
Von Sabine Hedewig-Mohr

Antonio Musci kam aus Italien nach Polen, um Marketing für die Firma Paula in Kalisz zu machen
Die polnischen Lieferanten haben sich in diesem Jahr besondere Mühe gegeben, auf der Messe aufzufallen. Sie liebäugeln wohl auch mit einer Anuga-Partnerschaft für eine zukünftige Messe. Wie mir Barbara Mikusinska, die Chefredaktueurin der polnischen Fachzeitschrift “Handel” (einer Schwester der Lebensmittel Zeitung) sagte, kommen die Hersteller auch zunehmend aus dem Status des reinen Rohstofflieferanten heraus und lancieren starke Marken auf dem heimischen Markt.
Eine davon könnte Paula werden, eine kleine Firma in der Nähe von Posen, die ein Verfahren zur schonenden Trocknung von Obst und Gemüse entwickelt hat. Paula produziert Obst- und Gemüse-Chips, die frei von Fett und Konservierungsstoffen aber reich an natürlichen Aromen, Vitaminen und Mineralstoffen sowie Ballaststoffen sind.
Probieren konnte ich Rote-Beete-Chips, die in Deutschland sicher gewöhnungsbedürftig sind. Im Land des Rote-Beete-Eintopf Bortsch aber bestimmt besser ankommen. Großartig fand ich die Karotten-Paprika-Chips, die man zu einem spannenden Krimi gerne knabbern möchte. Die Apfel-Chips kommen einem schon vertrauter vor. Und wenn man weiß, das in einer 20-Gramm-Tüte zwei vollständige Äpfel stecken, hat man kein schlechtes Gewissen mehr.
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Paula, Polen
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14. Oktober 2009 um 15:29 Uhr
Von Silke Biester
Eigentlich hätte Ministerin Ilse Aigner die Bundesehrenpreise des BMELV zusammen mit dem DLG-Präsidenten Carl-Albrecht Bartmer verleihen sollen. Doch wie schon einige Male auf der diesjährigen Anuga hat sie sich vertreten lassen. Ihre Staatssekretärin Ursula Heinen-Esser brachte entschuldigend hervor, dass ja die Koalitionsverträge mit der FDP bis zum Wochenende fertig gestellt werden sollen. Da ist natürlich einiges auszuhandeln, das kann man verstehen.

Und die Preisträger fühlten sich zweifelsohne auch von Frau Heinen-Esser geehrt. Zum ersten Mal wurde in diesem Jahr der Bundesehrenpreis für Milcherzeugnisse verliehen. Ausgezeichnet wurden die Unternehmen für die herausragende Qualität ihrer Produkte. Gewonnen haben: Münsterländische Margarine Werke, Hofmeister Käsewerk, Allgäuland Käsereien, Käserei Altenburger Land, Petri-Feinkost, Molkereigenossenschaft Hohenlohe-Franken, Karwendel-Werke, Campina Gütersloh und Heilbronn, Bayernland, Zott und Milch-Union Hocheifel.
Bereits zum zweiten wurde der Preis für Fruchtgetränke vergeben. Die Preisträger: Dr Demuth aus Kaltenburg-Lindau (Gold), True Fruits (Silber), Haus Rabenhorst, Obstkellerei van Namen, Wein- und Fruchtkellerei Schmieder, Jacobi Scherbening, Niederrhein-Gold, Wesergold, Kelterei Heil, Kelterei Possmann, Lindauer Bodensee-Früchte, W. Streker Natursaft, Widemann Bodensee Kelterei, Hegauer Süßmostkelterei Auer, Burkhardt Fruchtsäfte.
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Bundesehrenpreis, DLG, Ilse Aigner, MoPro, Säfte, Ursula Heinen-Esser
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