Bombendrohung – Teil 2
Von Silke BiesterDie Anuga ist so gut wie vorbei. Deshalb trauen wir uns nun, das Thema Bombendrohung noch einmal aufzugreifen. Schließlich wollten wir niemanden beunruhigen.
Glücklicherweise hat es außer Kalorienbomben nichts gegeben, was den Namen verdient. Denn Dank des entschlossenen Einsatzes der Polizei konnte Schlimmeres verhindert werden. Die Beamten waren nicht nur sofort mit Hundertschaften präsent. Sie haben in der Nacht nach der Bombendrohung im Internet alle Messehallen und Stände mit Sprengstoff-Spürhunden durchkämmt. Es zeigte sich, dass es sich zunächst wirklich nur um eine Drohung und nicht um die Ankündigung einer Tat handelte. Anschließend hat die Polizei durch Ihren permanenten Einsatz die gesamte Anuga begleitet. Vor allen Eingängen waren Polizisten postiert. In kleinen Gruppen streiften sie zudem durch die Gänge.

Polizisten streiften durch die Gänge der Anuga
Es ist gut zu wissen, dass derlei Drohungen ernst genommen werden. Und vermutlich hat die Polizei-Präsenz den meisten Besuchern ein Gefühl von Sicherheit gegeben. Und das ist gut so. Denn wenn wir uns von solchen Drohungen verschrecken lassen, dann hätten die Terroristen bereits einen Teil Ihrer Ziele erreicht.









