Biofach 22. Februar 2008 um 15:36 Uhr

“Wir verschließen uns”

Von Sabine Hedewig-Mohr

Michael Radau BioSupermarktDie Meldung des Tages kommt von Michael Radau, Vorstand von SuperBioMarkt, bei der Podiumsdiskussion Gipfel des Bio-Marktes der Lebensmittel Zeitung. “Bio-Marken, die im konventionellen Lebensmitteleinzelhandel (LEH) vertreten sind, kommen nicht in den Bio-Fachhandel,” sagt Radau kategorisch und teilte mit, dass der Verband der Bio-Supermärkte, deren Vorstandssprecher er ist, dies in einem Letter of Intent beschlossen habe. 

Nach dem Knaller ruderte er allerdings ein wenig zurück und führte aus, dass Hersteller mit denen man gute und langfristige Beziehungen habe, weiterhin auch im Fachhandel geführt werden sollen.  Der Verband will eher verhindern, dass die Newcomer aus der traditionellen Produktion nun mit Bio-Dupletten in den Fachhandel drängen.

Natürlich gab es noch mehr Diskutanten auf dem Gipfeltreffen. Fortsetzung folgt…

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2 Trackbacks

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Ein Kommentar

  1. S. Piel

    Als überzeugter Käuferin von Biowaren ist mir der SuperBioMarkt suspekt. Seit einigen Jahren ist er bei mir am (Vor)Ort, und ich stelle fest, dass der kaum drei Kilometer entfernte Bio-Supermarkt “Fruchtbare Erde” ein vielfach breiteres Angebot, frischeres Gemüse und fast immer günstigere Preise hat. Und warum führt der SuperBioMarkt zum Beispiel nicht dennree oder Alnatura, die beide anerkannte Biomarken mit hohem Qualitätsstandard, aber eben nicht so teuer sind (und die man eben NICHT im konventionellen Lebensmitteleinzelhandel bekommt)?
    Die Geschäftsstrategie scheint zu sein: Bio ist nur was für Reiche. Nein danke. Ich vermeide diesen SuperBioMarkt, wo immer ich kann, vor allem, da die Atmosphäre kalt bis zum Geht-nicht-mehr ist. Die Erfahrung zeigt, dass Bio auch anders geht.