Biofach 21. Februar 2009 um 11:11 Uhr

Eiskalt und zielstrebig

Von Silke Biester

uni_iglu

Die sehen gar nicht aus wie Eskimos. Sind auch keine. Sind Studenten (und eine Dozentin). Und was machen die mit ‘nem eigenen Stand – äh Iglu mein ich – auf der Messe? Die FH Campus Wieselburg sucht Geschäftspartner unter den Unternehmen. Denn die Studis studieren nicht nur sondern arbeiten parallel an Projekten für die Ernährungswirtschaft.

Naja, und weil die Uni sich zu einem großen Teil durch solche Aufträge finanziert, müssen eben alle mit ran. Klingt gut, wenn tatsächlich Praxisrelevanz im Studium zählt. Innovative Ausbildung. Die Österreicher kommen schon seit einigen Jahren zur BioFach und auch zur Anuga. Aber wo sind eigentlich die ganzen deutschen Unis? Brauchen die keinen Kontakt zur Wirtschaft? Brauchen die keine Aufträge? Kein Geld?

Ähnliche Beiträge:

Ein Kommentar

  1. Markus

    Hallo,

    ich beobachte das auch schon seit einigen Jahren, dass die deutschen Unis sich Messen nicht als Marketing-Standort aussuchen. Dabei ist eine Messe doch die beste alternative Kontakte zur Wirtschaft und zur spezifischen Branche zu knüpfen. Vor allem dort bekommt man potentielle Firmenadressen.

    Vor allem die Schweizer sind uns da doch einen enormen Schritt voraus. Ich bin in ganz Europa auf Messen unterwegs und ich kann sagen, deutsche Unis liegen für den Besuch der Messe und somit einem starken Marktplatz für Zielgruppenadressen ganz weit hinten.

    Gruß
    Markus