Mymuesli macht Müsli mobil
Von Marco KitzmannIch hatte gestern schon ein bisschen über die Evolution der Bio-Branche philosophiert. Gerade komme ich von Mymuesli.com, dem Online-Händler von self-customized Müslis in 566 Billiarden Variationen, über den wir in der LZ auch schon das ein oder andere Mal berichtet haben.

Die “Jungs”, wie sich Max Wittrock, Hubertus Bessau und Philipp Kraiss gerne selbst nennen, produzieren ihr Müsli so selbstverständlich in Bio-Qualität, dass sie dieses Merkmal auf der Verpackung gar nicht großartig ausloben. Langer Rede, kurzer Sinn: Es ist schon frappierend, was sich in 25 Jahren zwischen dem Frankfurter Körner Kongress “Müsli 83″ und Mymuesli im Jahr 2009 getan hat. Immer noch ist es Müsli, immer noch ist es Bio – und trotzdem ist es völlig anders.
Das aber nur am Rande, denn eigentlich wollte ich hier einen kleinen Blog-Scoop landen und herausposaunen,was jenseits der Messemauern noch kaum einer weiß:
Mymuesli.com präsentieren sich nicht nur selbst, sondern vor allem auch ihr neues Produkt – Müsli2Go, Convenience-Müsli für unterwegs. Milch drüwwer, fertisch, würde Jean Pütz sagen. Das wird es erst einmal in drei Sorten (Bircher, Beeren und Schoko) geben, im Sommer soll es losgehen. An ihrem Stand in Halle 9 zeigen die Passauer die ersten Produktdummys – handliche weiße Becher mit großem Guckauge, damit man den Inhalt sieht, obendrauf ein bunter Deckel. Typisch Mymuesli, Wiedererkennungswert 100 Prozent.
Damit wagen die drei Startupper einen neuen Schritt, denn anders als ihre self-customized Müslis, die sie mit der Post zum Kunden schicken, müssen sie mit Müsli2Go raus “auf die Straße”. Coffeeshops wie Starbucks oder McCafé (ohne diese Namen explizit zu nennen) hätten sie im Kopf, meint Max: “Müsli2Go könnte aber auch etwas für die Schulverpflegung sein.” Am liebsten würde er aber gar nicht selbst nach Verkaufsstellen suchen, sondern wieder einmal Kunden und Leser des Mymuesli-Blogs einbeziehen: “Damit sie uns sagen, wo sie Müsli2Go am liebsten kaufen würden.”











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