ISM 28. Januar 2008 um 13:40 Uhr

Quadratisch, praktisch, bio

Von Sabine Hedewig-Mohr

Alfred T. Ritter mit seinem neuen Bio-Schokoladen-Sortiment Foto: LZ|NETDer Schokoladenhersteller Ritter Sport will nach zwei mauen Jahren 2008 wieder voll durchstarten. Dazu gehören Preissteigerungen aber auch die Qualitätsoffensive unter dem Motto: “Beste Zutaten schmeckt man einfach”.

Dazu passt natürlich auch das Biolabel , wobei Ökomanager Alfred T. Ritter Wert darauf legt, dass er sowie das Unternehmen bereits seit Jahrzehnten “nachhaltig” arbeiten.

Ab April wird nun die neue Bio-Schokolade eingeführt; zunächst in 4 Geschmacksrichtungen. Die Tafeln sind leichter (nur 65 statt 100 g), die Stückchen sind kleiner (eben für Genießer) und alle Zutaten sind “Bio”. Geschäftsführer Ritter bürgt auf der Packung mit seinem Namen für die hohe Qualität der Inhaltstoffe.

Die von Verbraucherminister Seehofer vorgeschlagene Nährwertkennzeichnung hat daher keinen Platz mehr auf der Packung. Der Grund: Diese freiwillige Kennzeichnung wird von Ritter nicht unterstützt, weil die Definition einer Portion zu schwierig erscheint. Ritter: “Für manche reicht eine Rippe für den ganzen Tag und andere kommen mit einer Packung nicht aus.”

Das kann man sicher nachvollziehen. Auch unser Kollege Christoph Murmann hatte sich bereits mit dem Thema Portionsgröße bei Süßwaren beschäftigt. Aber Ritter läßt seine Verbraucher nicht uninformiert. Im Gegenteil auf der neu gestalteten Webseite kann man sich mit ein paar Klicks alle Inhaltstoffe seiner Lieblingssorte ansehen, inklusive Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen.

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2 Trackbacks

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3 Kommentare

  1. 4ngie

    Alles Bio oder was?

    Hat diese Schokolade denn dann endlich auch mal weniger Fett, Zucker und damit Kalorien – das wäre doch wirklich wünschenswert… Die würde ich dann sofort kaufen!

  2. rotkraut

    Nährwertkennzeichnung hin oder her – mich hat die selbst erschreckendste Angabe (z.b. auf Chips) nicht davon abhalten können, irgendwas zu essen…

  3. Bio-Manfred

    Eigentlich bin ich immer skeptisch, wenn konventionelle Firmen plötzlich auch Bio-Produkte anbieten, weil sich damit eben (auch) gutes Geld verdienen lässt. Bei Ritter geht’s mir anders. Hier wird schon länger vernünftig gewirtschaftet: Kakao-Projekt in Nicaragua, vernünftiger Stromanbieter, Solarstrom-Anlage. Ritter kauft man ab, dass (auch) Überzeugung hinter der Bio-Range steht. Hoffentlich kommen bald noch mehr Bio-Schokoladen auf den Markt, damit bald alle Kakao-Bauern von ihrem Lohn auch leben können.